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Was macht ein E-Sport Verband?

von Jul 12, 2021E-Sport Wissen

Im Jahr 2007 wurde der E-Sport Verband Österreich (ESVÖ) gegründet.
Das ernannte Ziel: den heimischen E-Sport zu fördern. Das Motto: Gemeinsam für den eSport!
Als Verband steht der ESVÖ bei Fragen rund um dieses Thema den Medien, Vereinen, Verbands-Mitgliedern, der Politik und allen anderen Interessierten zur Verfügung. Alle Funktionär*innen des Verbands führen ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der ESVÖ ist auch eines der Gründungsmitglieder des internationalen E-Sport Dachverbands IESF (International Esports Federation), welcher 2008 von 9 nationalen E-Sport Verbänden gegründet wurde.

2006 fand die erste GAME CITY im Wiener Rathaus statt und schon damals setzte sich der (noch in Planung befindliche) ESVÖ für die Aufklärung über Gaming und E-Sport ein. Bis heute ist der ESVÖ ein wichtiger Bestandteil der jährlich stattfindenden Veranstaltung in der österreichischen Hauptstadt. Über die Jahre konnte sich das Event etablieren und bot nicht nur Publishern die Möglichkeit ihre neuen Spiele zu präsentieren. Einige E-Sport Turniere fanden ihr großes Finale auf der Bühne im oder vor dem Wiener Rathaus. Auch die „FROG – Future and Reality of Gaming“ ist einer der Fixpunkte dieser Veranstaltung – eine internationale Konferenz rund um das Thema Gaming, die sich neben Wissenschaftler*innen auch an Lehrer*innen, Schüler*innen, Spieler*innen und Entwickler*innen richtet. Die Besucher*innen-Zahl der GAME CITY spiegelt die stetig wachsende Begeisterung für Gaming und E-Sport wieder. Während 2007 rund 25.000 Personen das kostenlose 3-Tages-Event besuchten, wuchs die Besucher*innen-Anzahl im Jahr 2019 auf rund 79.000 (siehe Wikipedia).

Bei E-Sport Turnieren werden, wie auch bei z.B. Fußballspielen, Schiedsrichter*innen benötigt, die auf die Einhaltung der Regeln und Rahmenbedingungen achten. Diese Ausbildung zum lizenzierten „E-Sport Schiedsrichter“ (esports referee) kann kostenlos über den ESVÖ absolviert werden. Die stattfindenden Seminare werden ca. vierteljährlich angeboten.

Der ESVÖ ist auch ein wichtiger Bestandteil und Bindeglied zwischen den E-Sport Veranstalter*innen, Vereinsmitgliedern, Gamer*innen und ist das Sprachrohr zur Politik. Der Verband verknüpft die Menschen unter- und miteinander. Außerdem unterstützt er bei Fragen zur Vereinsgründung, ist Anlaufstelle für Fragen rund um Turnierorganisation und hilft auch bei rechtlichen Anfragen.

Zusätzlich konnte ein kleiner bundesweiter Hardware-Leihpool auf die Beine gestellt werden. Der Verband stellt seinen Mitgliedern – bei Verfügbarkeit – Geräte wie Monitore, Konsolen usw. auf Anfrage für Events zur Verfügung.

Vor Kurzem wurde außerdem die „E-Sport Allianz“ mit den langjährigen Partnern „A1 eSports League Austria” und der „eBundesliga” ins Leben gerufen. Diese Kooperation bieten viele neue Möglichkeiten, wie etwa die Aufbereitung gemeinsamer Informationen für Plattformen, Jahresberichte, Umfragen, Abstimmung von Turnierterminen und vieles mehr. Gemeinsame Info-Grafiken helfen künftig den E-Sport besser in der Gesellschaft zu etablieren und bildlich bzw. zahlentechnisch darzustellen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass sich der ESVÖ seit der Gründung für das gesellschaftliche, mediale, wirtschaftliche und politische Vorantreiben des elektronischen Sports einsetzt und auch weiterhin einsetzen wird.


Fotocredits Titelbild: ESVÖ (GAME CITY)


Dieser Artikel ist Dank der Unterstützung des ESVÖ (eSport Verband Österreich) entstanden.